Impressum

Martagon Family Office AG
Martin-Luther-Straße 69
71636 Ludwigsburg
Tel: +49 7141 23 98 44 – 00
Fax: +49 7141 23 98 44 – 01

Sitz der Gesellschaft

Ludwigsburg
Amtsgericht Stuttgart, HRB 751599
Zuständiges Finanzamt Ludwigsburg
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (gem. §27a UStG): DE298805235

Vorstand

Cyrus Moriabadi (Vorsitzender)
Fridolin Kopp

Aufsichtsrat

Werner Reiser (Vorsitzender)
Helmut Krehl
Dieter Lendle
Jens Hagemann

Aufsicht und Zulassung

Die Martagon Family Office AG

besitzt die Erlaubnis der BaFin, die gemäß § 15 Abs. 1 Wertpapierinstitutsgesetz (WpIG) zur Erbringung von Wertpapierdienstleistungen berechtigt. Erlaubt sind

  1. die Anlagevermittlung (§ 2 Abs. 2 Nr. 3 WpIG)
  2. die Anlageberatung (§ 2 Abs. 2 Nr. 4 WpIG)
  3. die Abschlussvermittlung (§ 2 Abs. 2 Nr. 5 WpIG)
  4. die Finanzportfolioverwaltung (§ 2 Abs. 2 Nr. 9 WpIG)
  5. die Drittstaateneinlagevermittlung (§ 2 Abs. 4 Nr. 2 WpIG)

Neben der Aufsicht der BaFin unterliegt die Gesellschaft auch der Aufsicht und Kontrolle der Deutschen Bundesbank, Hauptverwaltung in Baden-Württemberg – Regionalbereich Banken und Finanzaufsicht (www.bundesbank.de).

Mitgliedschaften

Die Martagon Family Office AG hat sich dem „Verband unabhängiger Vermögensverwalter Deutschland e.V.“ (VuV) angeschlossen, der mit einem eigenen Ehrenkodex seinen Mitgliedern strenge Regeln setzt.

Die Martagon Family Office AG ist der Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen (EdW), Berlin (www.e-d-w.de), zugeordnet.

VuV-Ombudsstelle

Für vermögensrechtliche Streitigkeiten aus Finanzdienstleistungsverträgen ist die Schlichtungsstelle des Verbandes unabhängiger Vermögensverwalter Deutschland e.V. zuständig: VuV-Ombudsstelle, Stresemannallee 30, 60596 Frankfurt am Main, http://vuv-ombudsstelle.de/

Wir sind Mitglied im Verband unabhängiger Vermögensverwalter Deutschland e.V. und nach dessen Satzung verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren der VuV-Ombudsstelle teilzunehmen.

Verantwortlich für den Inhalt gemäß § 55 Abs. 2 RStV

Fridolin Kopp
+49 7141 23 98 44 00
kopp@martagon-fo.de

Mitwirkungspolitik

„Martagon Family Office AG unterfällt der Begriffsbestimmung nach als Vermögensverwalter im Sinne von § 134a Abs. 1 Nr. 2 AktG und hat daher seine Mitwirkungspolitik im Sinne von § 134b AktG zu beschreiben.

  • Das Unternehmen übt keine Aktionärsrechte i.S.v. § 134 b Abs. 1 Nr. 1 AktG aus, die auf einer Mitwirkung in der Gesellschaft basieren. Insbesondere werden keine in Bezug auf die Hauptversammlungen von Aktiengesellschaften bezogenen Rechte wahrgenommen. Das Recht auf einen Gewinnanteil im Sinne der §§ 60ff. AktG sowie auf Bezugsrechte werden in Rücksprache mit den Kunden wahrgenommen.
  • Die Überwachung wichtiger Angelegenheiten der Gesellschaften im Sinne von § 134b Abs. 1 Nr. 2 AktG erfolgt durch Kenntnisnahme der gesetzlich angeordneten Berichterstattung der Gesellschaften in Finanzberichten sowie Adhoc-Mitteilungen.
  • Ein Meinungsaustausch mit den Gesellschaftsorganen und den Interessenträgern der Gesellschaft im Sinne von § 134b Abs. 1 Nr. 3 AktG findet nicht statt.
  • Eine Zusammenarbeit mit anderen Aktionären im Sinne von § 134 b Abs. 1 Nr. 4 AktG findet nicht statt.
  • Beim Auftreten von Interessenkonflikten im Sinne von § 134b Abs. 1 Nr. 5 AktG erfolgt eine Offenlegung gegenüber den Betroffenen entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen und eine Abklärung des Weiteren Vorgehens mit denselben.
  • Eine jährliche Veröffentlichung über die Umsetzung der Mitwirkungspolitik im Sinne von § 134b Abs. 2 AktG erfolgt nicht, weil eine entsprechende Rechtewahrnehmung nicht erfolgt.
  • Eine Veröffentlichung des Abstimmungsverhaltens im Sinne von § 134b Abs. 3 AktG erfolgt nicht, weil eine Teilnahme an Abstimmungen nicht erfolgt.“

Unsere Strategien zur Einbeziehung von Nachhaltigkeitsrisiken (Art. 3 OffenlegungsVO)

Aufgrund gesetzlicher Vorschriften (Art. 3 OffenlegungsVO) sind wir zu den nachfolgenden Angaben verpflichtet. Eine Bewerbung ökologischer oder sozialer Merkmale in unseren Anlagestrategien oder für sonstige konkrete Finanzinstrumente ist nicht beabsichtigt:

Als Unternehmen möchten wir einen Beitrag leisten zu einem nachhaltigeren, ressourceneffizienten Wirtschaften mit dem Ziel, insbesondere die Risiken und Auswirkungen des Klimawandels zu verringern.

Umweltbedingungen, soziale Verwerfungen und oder eine schlechte Unternehmensführung können in mehrfacher Hinsicht negative Auswirkungen auf den Wert der Anlagen und Vermögenswerte unserer Kunden haben. Diese sog. Nachhaltigkeitsrisiken können unmittelbare Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage und auch auf die Reputation der Anlageobjekte haben. Da sich derartige Risiken letztlich nicht vollständig ausschließen lassen, haben wir für die von uns angebotenen Finanzdienstleistungen spezifische Strategien entwickelt, um Nachhaltigkeitsrisiken erkennen und begrenzen zu können.

Für die Begrenzung von Nachhaltigkeitsrisiken versuchen wir Anlagen in solche Unternehmen zu identifizieren und möglichst auszuschließen, die ein erhöhtes Risikopotential aufweisen.

Die Identifikation geeigneter Anlagen kann zum einen darin bestehen, dass wir in Investmentfonds investieren, deren Anlagepolitik bereits mit einem geeigneten und anerkannten Nachhaltigkeits-Filter zur Reduktion von Nachhaltigkeitsrisken ausgestattet ist. Die Identifikation geeigneter Anlagen zur Begrenzung von Nachhaltigkeitsrisken kann auch darin bestehen, dass wir für die Produktauswahl in der Vermögensverwaltung auf anerkannte Rating-Agenturen zurückgreifen.

Erklärung zur Nicht-Berücksichtigung nachteiliger Auswirkungen auf Nachhaltigkeitsfaktoren (Art. 4 OffenlegungsVO)

Nachhaltigkeitsfaktoren spielen bei Investmententscheidungen eine immer wichtigere Rolle, was unserem Unternehmen auch bewusst ist.

Die Umsetzung von Nachhaltigkeitszielen hängt stets von den individuellen Wertvorstellungen einzelner Investoren ab, weshalb es sehr darauf ankommt, welche Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (sogenannte Sustainable Development Goals) im Vordergrund des jeweiligen Anlegerinteresses stehen. Insofern erfordert die Definition und Umsetzung nachhaltiger Anlagestrategien immer eine individuelle und enge Abstimmung mit den Anlegern.

Nach Artikel 4 Offenlegungsverordnung sind nachteilige Auswirkungen von Anlagestrategien auf Nachhaltigkeitsfaktoren entweder zu berücksichtigen oder die Nichtberücksichtigung zu begründen.

Martagon hat sich vorerst dafür entschieden, im Rahmen seiner Anlagestrategien etwaige nachteilige Auswirkungen auf Nachhaltigkeitsfaktoren nicht zu berücksichtigen. Die Umsetzung von Nachhaltigkeitsaspekten in den Anlagestrategien ist noch in Planung und auch von der noch ausstehenden finalen Ausgestaltung des maßgeblichen aufsichtsrechtlichen Rahmens („Regulatory Technical Standards“) abhängig, mit dem voraussichtlich erst 2023 zu rechnen ist.

Wir erklären aber ausdrücklich, dass diese Handhabung nichts an unserer Bereitschaft ändert, einen Beitrag zu einem nachhaltigeren, ressourceneffizienten Wirtschaften mit dem Ziel zu leisten, insbesondere die Risiken und Auswirkungen des Klimawandels und anderer ökologischer oder sozialer Missstände zu verringern.

Einbeziehung von Nachhaltigkeitsrisiken in die Vergütungspolitik (Art. 5 OffenlegungsVO)

In Erfüllung von Artikel 5 der EU-Verordnung 2088/2019 (Offenlegungs-VO) informieren wir hiermit darüber, dass keine Einbeziehung von Nachhaltigkeitsrisiken in die Vergütungspolitik erfolgt.

Haftungsausschluss

In Erfüllung von Artikel 5 der EU-Verordnung 2088/2019 (Offenlegungs-VO) informieren wir hiermit darüber, dass keine Einbeziehung von Nachhaltigkeitsrisiken in die Vergütungspolitik erfolgt.

Gesonderter Quellenvermerk zu Bildern auf der Webseite

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Ludwigsburg palace and fountain, landmark baroque palace in Germany

© Sina Ettmer Photography – www.shutterstock.com
Stuttgart, Schlossplatz, Deutschland

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Stuttgart, Deutschland